Heidschnuckenweg mit dem Mountainbike – Gut für Körper und Geist

Da ich seit der Corona Pandemie aus dem Home Office arbeite und auch das Gym geschlossen hat, habe ich das Mountainbiking für mich entdeckt, um mich weiter fit zu halten. So kam ich dann mit 40 Jahren zu meinem ersten Mountainbike, ein Hardtail von Bulls – Copperhead 3. In den ersten 2 Monaten bin ich über 1200 km gefahren und bin nach wie vor begeistert. Da ich in der schönen Nordheide wohne, bin ich von einer abwechslungsreichen Naturlandschaft umgeben, die ich nun fast täglich erkunde. Egal ob Wald- und Wanderwege oder schmale Single Trails, die Nordheide und die nah liegenden Harburger Berge bieten unzählige Möglichkeiten.

Auf dem Bike lässt es sich wunderbar abschalten. Ich genieße den Natur und schalte den Kopf ab. Bei mir fördert das stark den Kreativ-Prozess und manchmal hat es auch etwas Meditatives.

So lag es nah, als Bewohner der Nordheide, den Heidschnuckenweg einmal mit dem Fahrrad zu erkunden. Ein Freund der mit begleitet war schnell gefunden und so starten wir in der Fischbeker Heide nahe des Segelflugplatzes mit unserer Tour. Die erste Etappe ging durch die Harburger Berge, über den Brunsberg, durch das Büsenbachtal mit dem Pferdekopf, nach Wilsede durch die Heide und über den Wilseder Berg, über Bispingen bis nach Soltau. Eine wirklich schöne und abwechslungsreiche Etappe. Die Landschaft wechselt andauernd und man hat viel Zeit für Gespräche oder kann auf den Single Trails einfach mal für sich sein und an gar nichts denken.

Etappe 2 erstreckte sich dann von Soltau nach Wietzendorf, Müden (Örtze), durch Faßberg und die Oberoher Heide bis zum Celler Schloss in der Residenzstadt Celle. Ein wirklich toller Weg mit vielen tollen Erfahrungen und Begegnungen liegt nun hinter uns. Für alle die mit dem Gedanken spielen, den Weg auch zu fahren empfehle ich 3 Etappen bis Celle, um mehr Zeit für das Genießen der Landschaft zu haben.

Der Heidschnuckenweg ist ein Premium Wanderweg mit Auszeichnungen und wirklich gut ausgeschildert. Ein geländetaugliches Fahrrad ist von Vorteil, gerade wenn es mal regnet sind einige Trails sehr matschig und die Anstiege gerade auf dem ersten Teil anspruchsvoll.

Eine tolle Seite mit allen Infos und den Etappen kann ich dazu empfehlen: www.heidschnuckenweg.de

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