Rückschläge verkraften

Nachdem ich 15 Tage in Folge meine Daily Morning Run absolviert habe und voller Motivation jeden Morgen aufgestanden bin, hat mich vorgestern ein herber körperlicher Rückschlag ereilt. Ich habe mir durch eine falsche Bewegung einen Hexenschuss eingefangen und konnte aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen. Mit Sanitäter und Krankenwagen ging es ins Krankenhaus und ein paar Spritzen später konnte ich mich danach wieder aufrichten und unter Schmerzen bewegen. An meinen Morning Run ist daher im Moment noch nicht zu denken. Meinen Streakrun muss ich daher von vorn beginnen, wieder bei Tag eins. Mental hat mich das direkt runtergezogen und negative Gedanken und Launen bekamen die Oberhand.

Gestern war ich das erste Mal wieder auf einem längeren Spaziergang unterwegs, da ich mich bewegen soll, um die schmerzhafte Verspannung zu lösen. Das Wetter war toll und daher fiel mir das recht leicht und die Schmerzen waren auch kaum spürbar. Ich versuchte mich daher gleich von den negativen Gedanken durch positive Assoziationen und Affirmationen zu befreien.

Ich bin schnell ein Schwarzmaler, der alles negativ sieht. Da entspreche ich sehr meinem Sternzeichen Waage – schwarz oder weiß, gut oder böse. Aber was bringt es mir, mich mit solchen Gedanken zu belasten, außer dass Sie mich noch weiter runterziehen?

Meist sind es Dinge, die man eh nicht mehr ändern kann, weil Sie schon passiert sind, oder es sind die Dinge, die man noch nicht abschätzen kann, da man das Themen noch nicht mal angegangen ist. Wenn man dann mit negativen Gedanken und dieser Einstellung auf ein ungewisses Thema zuschreitet, kann es gar nicht positiv verlaufen. Es gibt doch immer zwei Seiten einer Medaille und meistens auch mehrere Optionen. Geh positiv oder unbefangen an ein Thema zu und suche die beste Lösung, dann wird sich meistens eine zufriedenstellende Lösung finden lassen oder man wird positiv überrascht, da es doch positiver verlaufen ist als gedacht. Eine solche Wendung wiederfährt einem jedoch nicht, wenn man permanent negativ eingestellt ist.

Gedanken sind Energien, man strahlt aus und das erzeugt eine Wirkung, auch beim Gegenüber. Man sagt nicht umsonst das Positives auch Positives anzieht und negative Themen noch mehr negative Themen anziehen. So wie es einen Abwärtsstrudel gibt, in dem man immer weiter versinken kann, gibt es dasselbe auch in die andere Richtung. So ist es ja auch mit anderen Menschen. Unterhält man sich mit erfolgreichen und positiven Menschen, ist man direkt motiviert und bekommt etwas von deren Energie ab. Genauso würden diese Menschen negative Schwarzmaler meiden, um deren negative Energie nicht ab zubekommen. Von solchen Energieräubern hält man sich lieber fern.

Jeder von uns kann durch sein Verhalten, seine Gedanken und sein Handeln selbst entscheiden, zu welcher Kategorie man gehören möchte und ob es aufwärts oder abwärts gehen soll.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.