Wie ich Routinen auch im Sport nutze

Ich werde häufig gefragt, wie ich es schaffe immer so motiviert und diszipliniert zu sein und wie ich meinen inneren Schweinehund bezwinge? Ich werde Dir in diesem Blogpost meinen Weg und mein aktuelles Mindset näherbringen. Nimm Dir diese Motivation mit und schaue, ob Du einige meiner Methoden auf Dich selbst anwenden kannst.

„Dieser Weg wird kein leichter sein,
dieser Weg wird steinig und schwer.“

Xavier Naidoo

Diese Aussage trifft auf jeden Fall zu, es wird aber leichter, je länger Du Deinen Weg beschreitest. Für mich spielt dabei Sport eine wichtige Rolle im Leben. Ich habe immer schon Sport gemacht, hatte aber oft nicht den Biss an irgendetwas über einen längeren Zeitraum dranzubleiben. Ich habe mal dies und mal jenes gemacht und war lange ein Saison-Sportler. Vor einigen Jahren kam dann die Wende. Mir kam durch einen Zufall die Autobiografie von Arnold Schwarzenegger „Total Recall“ in die Hände. Da ich mit der Bahn zur Arbeit fahre hatte ich Zeit es im Zug zu lesen. Das änderte alles!

Such Dir Vorbilder

Nachdem ich die ersten Kapitel verschlungen hatte wurde mir bewusst, was ich alles bisher falsch oder halbherzig gemacht hatte. Arnie hat mir mit seinem Buch die Augen geöffnet. Wenn Du Dich fokussierst und Dein Ziel fest im Blick hast, kommst Du weiter. Jeder der ein Ziel mit festem Fokus verfolgt und dafür alles gibt, wird dieses auch erreichen. Davon bin ich fest überzeugt. Ich trainierte bis dato bereits mehrere Jahre, aber meist immer nur 3-4 Monate eines Jahres, dann brach die Disziplin wieder ein. Nach Weihnachten und einem Blick auf die Waage ging das Spiel dann meist von vorn los. Im Alter von Mitte 20 war das noch kein Problem für mich, jetzt bin ich allerdings fast 40 und da sieht die Welt schon anders aus.

Visualisiere Deine Pläne

Ich stellte also mein Training neu auf. Da ich beruflich viel mit Planung zu tun habe, fiel mir dies nicht schwer. Ab sofort begleitete mich immer ein Plan beim Training, in dem ich meinen Fortschritt akribisch und messbar festhielt. Zu Hause über dem Schreibtisch prangt ein Jahresplan, in dem alle Workouts fest eingetragen werden. Dies hilft mir den Fokus zu behalten. Wenn Du Dir Deine Pläne stetig vor Augen hältst, kannst Du diese auch nicht vergessen. Zusätzlich trage ich seitdem meine Trainingseinheiten als festen und verbindlichen Termin im Kalender ein. Diese Termine sind genauso wichtig wie ein Geburtstag, ein Meeting oder Ähnliches. Somit stimmt die Priorität und es gibt keinen Platz für Ausreden.

Mach Dich nicht abhängig von anderen

Ich trainiere meist allein, nach meinem eigenen festen Rhythmus. So bin ich nicht von dem Terminplan eines Trainingspartners abhängig. Wenn ich bei einigen Übungen Hilfe brauche, ist in einem Studio immer jemand da, der mir helfen kann. Wenn Du regelmäßig und viel Sport machst und anfängst Dich zu verändern, wird Dein Umfeld auf Dich reagieren. Egal ob positiv oder negativ – nutze diese Energie als Motivation und Antrieb. Anerkennung aber auch Neid motiviert. Gib davon etwas zurück und ermutige die Menschen Dir zu folgen. Nutze negative Energie als Motivationsschub, frei nach dem Motto „jetzt erst recht“. Es gibt immer beide Seiten. Meiner Erfahrung nach ist es immer gut offen mit Kommentaren oder Kritik umzugehen, nicht zu belehren, sondern einfach positiv zu reagieren. Oftmals sind es die Menschen, die sich zunächst negativ äußern, die hinterher wissen möchten wie es geht. Sei dann nicht zu stolz Deine Hilfe anzubieten.

Miss Deine Erfolge

Bevor Du einen neuen Trainingsplan beginnst, mache Fotos und vermesse Deinen Körper. So kannst Du den Fortschritt und Deine Entwicklung festhalten. Diese Aufzeichnungen helfen Dir auch in Phasen wo Du Dich mal schwer motivieren kannst, nachzuschauen woher Du kommst und was Du bereits alles erreicht und geschafft hast. Es hilft Dir die Motivation aufrecht zu halten und auf immer wieder neue Ziele hinzuarbeiten. Ohne eine klare Vision und ein Ziel vor Augen wird es schwer erfolgreich zu werden. Es gibt viele die einfach so vor sich hintrainieren. Ich rate Dir, gehöre zu den Wölfen, nicht zu den Schafen. Sei nicht wie alle, hebe Dich ab. Merke: Je länger Du dabei bist und je größer Deine Erfolge und Fortschritte werden, desto einfacher wird es. Alles wird zur Gewohnheit, zum Lifestyle, zu Deinem Weg!

Stecke Dir kurzfristige Ziele und ein Jahresziel

So behältst Du eine klare Vision. Fokussiere Dich auf die kurzfristigen Ziele, die Dich Schritt für Schritt zu Deinem großen Ziel führen. Kurzfristige Erfolge können gefeiert werden und geben Dir zusätzliche Motivation und Energie diesen Weg weiter zu gehen. Der Berg, den Du erklimmen willst, ist nicht mehr zu hoch, wenn Du ihn in Etappen einteilst. Wenn Du Deine Erfolge feierst, sei Stolz aber nicht überheblich. Bleibe Du selbst und Dein Umfeld wird positiv auf Deine Veränderung reagieren.

Dies gilt auch für den Bereich Social Media. Indem Du Deine Veränderung öffentlich machst bist Du sicher noch motivierter Deine Ziele zu erreichen. Erfolge und Rückschläge gehören ebenfalls zusammen. Nutze Rückschläge als Chance zu lernen und daraus gestärkt hervorzugehen. „Was Dich nicht tötet macht Dich stärker“ heißt es, natürlich ist das im übertragenden Sinne gemeint 🙂 Wenn es nicht automatisch passiert, und oft ist es so wenn man beginnt sich zu verändern, umgibt Dich mit Menschen die dieselben Interessen haben, teilt eure Motivation und pusht euch gegenseitig. So erhältst Du Dir den Antrieb und gehst DEINEN WEG!

Dein Stefan

Kommentar verfassen